Frei nach Sarrazin: Europa braucht den Eurovisions-Contest nicht

Hier noch einmal das Endergebnis vom gestrigen Finale:

 

Die Platzierungen beim ESC-Finale 2012

1. Loreen (Schweden) mit „Euphoria“, 372 Punkte;

2. Buranowski Babuschki (Russland) „Party For Everybody!“, 259 Punkte;

3. Zeljko Joksimovic (Serbien) mit „Nije Ljubav Stvar“, 214 Punkte;

4. Sabina Babayeva (Aserbaidschan) mit „When The Music Dies“, 150 Punkte;

5. Rona Nishliu (Albanien) mit „Suus“, 146 Punkte;

6. Ott Lepland (Estland) mit „Kuula“, 120 Punkte;

7. Can Bonomo (Türkei) mit „Love Me Back“, 112 Punkte;

8. Roman Lob (Deutschland) mit „Standing Still“, 110 Punkte;

9. Nina Zilli (Italien) mit „L“Ámore È Femminia (Out Of Love)“, 101 Punkte;

10. Pastora Soler (Spanien) mit „Quédate Conmigo“, 97 Punkte;

11. Pasha Parfeny (Moldawien) „Lautar“, 81 Punkte;

12. und 13. Mandinga (Rumänien) mit „Zaleilah“ und Kaliopi (Mazedonien) mit „Crno I Belo“, jeweils 71 Punkte;

14. Donny Montell (Litauen) mit „Love Is Blind“, 70 Punkte;

15. und 16. Ivi Adamou (Zypern) mit „La La Love“ und Gaitana (Ukraine) mit „Be My Guest“, jeweils 65 Punkte;

17. Eleftheria Eleftheriou (Griechenland) mit „Aphrodisiac“, 64 Punkte;

18. Maya Sar (Bosnien-Herzegowina) mit „Korake ti znam“, 55 Punkte;

19. und 20. Greta Salóme & Jónsi (Island) mit „Mundu Eftir Mér“ und Jedward (Irland) mit „Waterline“, 46 Punkte;

21. Kurt Calleja (Malta) mit „This Is The Night“, 41 Punkte;

22. und 23. Soluna Samay (Dänemark) mit „Should“ve Known Better“ und Anggun (Frankreich) mit „Echo (You And I)“ mit jeweils 21 Punkte;

24. Compact Disco (Ungarn) mit „Sound Of Our Hearts“, 19 Punkte;

25. Engelbert Humperdinck (Großbritannien) mit „Love Will Set You Free“, 12 Punkte;

26. Tooji (Norwegen) mit „Stay“, 7 Punkte;

Osteuropäisches Dominanzstreben zerstört den ESC

Leider müssen wir diesem Kommentar auf Feddersens ansonsten ziemlich schwachbrüstigen Blog (einzig positiv an Feddersen, dem Opa Hoppenstedt des ESC,  ist ja, dass er den Hype um diese ziemlich entrückt wirkende Loreen aus Schweden, der wir nun wirklich nichts abgewinnen können, nicht mitmachte) zustimmen:

 

Kann man die Veranstaltung bitte einfach nur abschaffen, es ist so lächerlich.
Von den Top 13 sind 10 osteuropäische Vertreter südöstlich der Donau?…aber natürlich…sehr repräsentativ.
Gewonnen hat ein “Kate Perry”-Verschnitt mit interracial-propaganda.

Ich bin ja nun wahrlich kein Engelbert-fan (kannte vorher keinen einzigen Song von ihm), aber sein Beitrag war für ESC-Verhältnisse wirklich eindrucksvoll, wie kann so eine Ballade soweit hinten landen?

Diese Veranstaltung hat nix mit europäischen Liedgut zu tun und ist einfach nur erbärmlich.

 

Mehr zum ESC, der in der wie immer ärgerlichen Punktevergabe-Mauschelei einmal mehr seine Fragwürdigkeit unterstrich, in den nächsten Tagen, dann auch mit Nachbetrachtungen zu den ungerechtfertigten Demütigungen Norwegens und Großbritanniens.

An dieser Stelle aber schon einmal herzliche Gratulation an Roman Lob, der sich wirklich trotz widriger Umstände (in befreundeten Nachbarländern wie Österreich, Niederlande oder Schweiz saßen wegen deren vorzeitigem Ausscheiden in den Semifinals nur die Allochthonen mit MigrationsVORDERGRUND vor dem Fernseher und am Handy) mit einem achten Platz sehr, sehr gut geschlagen hat! Roman ist erfreulicherweise nicht so affektiert wie Lena und das Lied war auch besser als die deutschen Beiträge der letzten Jahre. In den nächsten Jahren wäre auch mal ein deutschsprachiger Beitrag zu wünschen. Tim Bendzko? Clueso? Helene Fischer? Why not?

Unsere ESC-Favoriten: Norwegen, Großbritannien, Estland, Serbien, Litauen – und Deutschland!

Unser heissester Favorit ist natürlich Norwegens Cutie Tooji, hier unterwegs mit unserem All-Time-Liebling Alexander Rybak:

 

 

Darüberhinaus gibt es noch so eine Handvoll Teilnehmer, die uns begeistern können. Die schönste Ballade dieses Grand Prix “Love Will Set You Free” schenkt uns der Altmeister Engelbert, den sie im Vereinigten Königreich huldvoll “The Hump” nennen:

 

 

Große Gefühle kommen aber auch aus Estland und Serbien, ein charmanter Popsong aus Litauen. Und ein supersympathischer Geheimfavorit aus Deutschland. Ein Lob-Lied wäre hier durchaus angebracht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daumen drücken heisst es diesmal also für Tooji, Engelbert Humperdinck, Ott Lepland, Zeljko Joksimovic, Donny Montell und Roman Lob!

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Hier sieht man Tooji mit Roman Lob. Für Roman ist übrigens Tooji ein ganz heisser Anwärter auf den Pott dieses Jahr. Dafür hat Toojis Landsmann Alexander Rybak lobende Worte für “Standing Still”:

 

 

 

 

Nachricht des Tages: Tooji ist im Finale!

Hier sein glänzender Auftritt beim zweiten Halbfinale des ESC in Baku:

 

 

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Alexander Rybak in Baku

Gemeinsam mit anderen ESC-Siegern der letzten Jahre hatte Alexander Rybak heute wieder mal einen grandiosen Auftritt vor europäischem Millionenpublikum:

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Acoustic Version von “Stay”

Tooji überzeugt gerade mit diesem Auftritt. Der junge Norweger mit persischen Wurzeln sieht nicht nur zum Anbeißen aus, er hat auch Stimme! 

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Dagdrøm

Eine neue Klassik-Eigenkomposition aus der Feder von Alexander Rybak, von ihm selbst interpretiert auf dem Påskekveld live im norwegischen Fernsehen:

Engelbert heimlicher Favorit beim Grand Prix in Baku

Der Altmeister der romantischen Ballade tritt jedenfalls zum ESC für das Vereinigte Königreich mit dem schönsten und gefühlvollsten Song an. Und mit einer durchkomponierten Melodie die über das Ohr den Weg zum Herzen findet. Neben dem süssen Norweger Tooji für uns schon mal das Highlight dieses Song Contests.

 

Nachruf auf DSDS – Vorfreude auf “Deemah” Hamed Anousheh

Inzwischen hat RTL mit DSDS (dessen Quoten sich im Sturzflug befinden) einen Grad an Lächerlichkeit erreicht, für den jedes weitere Wort zuviel ist.

Statt den Zustand und Niedergang dieses TV-Formats weiter auszuleuchten und uns eingehend damit zu beschäftigen, was gestern abend der Fernsehnation an unzivilisiertem Verhalten wieder einmal zugemutet wurde, präsentieren wir an dieser Stelle noch einmal mit Hamed Anousheh den einzigen musikalisch interessanten und auf lange Sicht wohl auch letzten ernstzunehmenden Teilnehmer dieser ehemaligen Talenteshow, deren erbärmliches Niveau inzwischen den Dschungel und jeden Container unterbietet. Die aktuelle Staffel ist der letzte Nagel am verdienten Sarg von DSDS.

Hamed Anousheh wird, da er das DSDS-Etikett wird recht bald abstreifen können, schnell wieder Tritt fassen. Der Mann hat schließlich alle Qualitäten, die einen echten und ehrlichen Musiker auszeichnen. Und nun ja auch eine deutlich gewachsenere Fanbase.

In seiner eigenen Stellungnahme auf Facebook gibt er zu erkennen, dass er offenbar von RTL unvorteilhaft beraten (Song”vorschläge”) und dargestellt (als Schwerenöter, der nur persisch essen will und schon Allüren habe) worden ist. Ob dies vom Sender beabsichtigt war, sei an dieser Stelle mal dahingestellt. Dass bei DSDS immer ein Drehbuch besteht, bezweifelt seit Staffel 5 niemand mehr.

Hier kann sich jeder ein Bild davon machen, was Hamed als Sänger und Musiker draufhat:

Das Schlusswort für heute soll aber Hamed selber haben:

Meine Lieben Fans ツ leider habe ich es nicht in die nächste Runde geschafft aber ich fühle mich gut denn ich weiß ich habe eine menge Menschen die hinter mir stehen. Man muss leider sagen das es bei DSDS kaum noch um Gesang geht, wie man es schon letzte Woche bei Vanessa gesehen hat, sondern mehr um Comedy. Seit Anfang an habe ich mir geschworen mich nicht zu verstellen. Leider habe ich einen Fehl…er gemacht und mich nicht dagegen genug gewehrt diese Songs zu singen die mir die Musikabteilung von DSDS zugeteilt hat. Ab sofort werde ich mich nur noch auf mein Instinkt verlassen und ich denke allein diese Erkenntnis war die Erfahrung wert. Ich werde weiter machen und verspreche euch dass ich so schnell wie möglich ein Album auf den Markt bringen werde. Ich MUSS mich bei euch allen noch mal bedanken, ich bin wirklich sehr stolz auf euch. Ihr habt mir die Kraft gegeben immer weiter zu machen und ich weiss eure Unterstützung wirklich sehr zu schätzen. VIELEN VIELEN VIELEN DANK… Ich liebe euch alle ♥

Grant Scott feat. Ricardo Munoz: “I Won’t Give Up”

Was für wunderschöne Stimmen!

 

Bitte auch hier downloaden!

http://itunes.apple.com/nz/album/i-wont-give-up-single/id511988486

 

 

 

 

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