Der wuchtigen Fundamentalkritik am immer mehr verrohenden „Schadenfreude TV“ DSDS, von LAUT.de schliesst sich unser Blog vollinhaltlich und einschränkungslos an! Nachdem zuvor mit ausgefeilter Strategie und Durchtriebenheit die Favoriten Sebastian Wurth, Marco Angelini und Ardian Bujupi vom Sender RTL (der behauptet freilich „vom Publikum“) ausgesiebt wurden, fiel der unbedarfte und liebenswert-trottelige Pietro Lombardi dem „System Bohlen“ in die Hände, aus dem es für ihn jetzt kein Entrinnen mehr gibt. Sein Schicksal ist vorherbestimmt.

Hervorhebenswert auch diese Beobachtung der Kollegen von LAUT.de:

Doch Talent scheint 2011 nicht wirklich gefragt zu sein. Vermutlich so abgeschafft, wie die Live-Band, mit der die Kandidaten in früheren Jahren noch arbeiten durften.

[…]

Zusammen mit einzuhaltenden (!) Motti und der Live-Band hat man die Praxis abgeschafft, am Schluss noch einmal auf die Höhepunkte des ausgeschiedenen Kandidaten zurück zu blicken oder ihm wenigstens ein paar Abschiedsworte zu gestatten. Immerhin haben nun enttäuschte junge Menschen für den Sender Quote gemacht, es wäre eine Geste des Respekts, ihnen dafür noch ein, zwei Minuten der ach so kostbaren Sendezeit zuzugestehen. Nein, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Den ausgeschiedenen Teilnehmer Woche für Woche so garstig links liegen zu lassen, darin manifestiert sich die ganze schäbige Wegwerf-Mentalität des Formats. Pfui.

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