Ein sehr schöner Konzertbericht von Birgit Westphal:

Gesehen: X Mas Light Konzert mit Fady Maalouf

X Mas Light Konzert mit Fady Maalouf

Am 13.12.2009 lud Fady Maalouf zum zweiten Male in die kleine Arena des Berliner Tempodrom. Und viele folgten der Einladung. Sogar aus der Schweiz und Österreich wurden Gäste gesichtet. Einige verharrten schon seit den frühen Morgenstunden in der eisigen Kälte und waren sichtlich froh, als sich gegen 13 Uhr die Tore öffneten und der Einlass beginnen konnte.

Die Location kommt einer Manege gleich, sodass man von jedem Platz aus eine relativ gute Sicht auf das Geschehen hatte. Endlich… Nach der Anmoderation von Fady und Band erschien einer nach dem anderen auf der Bühne. Sie begrüßten von Applaus begleitet das Publikum und nahmen ihre Plätze ein: Pivo an der Gitarre, Ralph an seiner  Bassgitarre, Andre am Schlagzeug, Markus am Keyboard und Fady schnappte sich das Mikro. Nun waren sie bereit die Halle erbeben zu lassen.

Zur Einstimmung gab es eine Eigenversion von „Driving home for Christmas“.

Danach hieß es aufgepasst und mitgemacht: Bei Uptempo-Nummern wie „Fire“, „Burn“ oder „Good Thing“ war es kaum möglich ruhig und gelassen auf seinem Platz zu verweilen. Diese Songs katapultierten einen regelrecht in die Senkrechte.

Anbei eine kleine Anekdote: Während es ein kleines Problemchen mit den Noten gab, bewies Fady spontane Improvisation, indem er sofort begann a capella zu singen und damit die kleine Verzögerung geschickt zu überbrücken. Sekunden später stieß die Band dazu, sodass der Eindruck entstand es gehöre zum Auftritt. So etwas bezeichnet man wohl als Teamwork. Ich war wirklich beeindruckt und habe diese kleine Zwangspause richtig genossen.

Das Konzert war eine gelungene Mischung aus besinnlich und weihnachtlich angehauchten Liedern sowie Songs der stimmungsgeladeneren und rasanteren Art, welche zum Mitmachen verleiteten – sei es nun körperlich oder stimmlich.

Übrigens ist Fady Maaloufs selbst geschriebenes „I still cry“  für mich zur Zeit eines seiner schönsten Titel. Hier spürt man förmlich eigene Federführung.

Leider ging alles wieder viel zu schnell vorbei, aber ohne Zugabe sollten die fünf Jungs auch diesmal nicht von der Bühne gelassen werden. Nun bin ich sehr gespannt auf sein nächstes Album, welches Anfang nächsten Jahres erscheinen soll.

Birgit Westphal

via Regiomusik

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