Frankfurter Rundschau: Nächtliches Tollhaus:

Manche Gratulanten kommen von weit her. „Ich finde das toll, so ein Event mit Shopping zu verbinden“, sagt eine Dame aus Stuttgart. Sie gehört zum Fady-Maalouf-Fanclub, der 150 Anhänger aus Deutschland, der Schweiz und Österreich ins Nordwestzentrum gekarrt hat. Maalouf ist der junge Mann, der die vergangene Staffel von Deutschland’s Superstarsuche zwar nicht gewonnen, aber die Frauenwelt erobert hat.
Er singt um 2.45 Uhr. Keine alltägliche Zeit, wohl deshalb hat er auch ein bisschen Schwierigkeiten mit seinen Texten. Den Fans ist’s egal. Sie sind begeistert. Das Untergeschoss des Zentrums – wo die Bühne steht – ist ein Tollhaus. Auf der Ebene darüber haben sich die Besucher den Blick vom Rang aus gesichert.

Frankfurter Neue Presse: Die Nacht zum Einkaufstag gemacht – Frauen flogen auf Fady:

Es gibt etwas, dafür begeistern sich Frauen noch ein wenig mehr als fürs Einkaufen. Für Sänger wie Fady Maalouf, den libanesisch-deutschen Liebling aus dem Deutschland-sucht-den-Superstar-Aufgebot, lassen viele von ihnen sogar einen Schuhladen links liegen und ignorieren, dass durchgemachte Nächte die Hautalterung unwiderruflich vorantreiben. Das ist eine der Lehren, die ziehen konnte, wer sich am Wochenende zur Geburtstagsparty im Nordwestzentrum gesellte. In 24 Stunden pausenlosem Einkaufsspaß, mit dem das Zentrum am Samstag von 0 Uhr bis 24 Uhr seinen 40. Geburtstag feierte, ließ sich viel lernen über Kunden, Fans und Feierlaune.

Das schaffte auch der Anblick von Fady Maalouf und Linda Teodosiu. Beide haben, das konnte nun lernen, wer noch niemals «Deutschland sucht den Superstar» gesehen hat, ungeheuer aufputschende Wirkung. Alina und Julia jedenfalls verspürten keinerlei Müdigkeit, dabei stand Fady Maalouf, ihr «Superstar der Herzen», erst um 2.45 Uhr auf der Bühne. In ihren selbst bemalten «Fady»-T-Shirts schafften es die beiden Heidelbergerinnen ganz vorne in die erste Reihe, hielten trotz der Enge tapfer ihre Plakat-Liebeserklärung in die Höhe. Jede Bewegung, jeden Ton verfolgten sie wie beseelt. Und eilten, als sie nach dem letzten Stück wieder zu sich gekommen waren, zur Autogrammstunde. Der Frankfurter Onkel Norbert Wolf ließ die Nichten auch um kurz vor vier noch geduldig gewähren.

Da standen auch Andrea (32), Petra (45) und ihre Begleiterin in der Autogrammschlange. Allerdings ohne Erfolg. Dennoch fuhren sie vollauf zufrieden ins 420 Kilometer entfernte Oldenburg zurück. «Fady ist live noch viel besser. Und mit seinen Liedern kommen wir hellwach nach Hause», schwärmte Andrea. Die drei Frauen hatten sich im Internet-Fan-Forum des 29 Jahre alten Sängers kennengelernt, dessen Karriere es nicht geschadet hat, dass er es in der Casting-Show nur auf den zweiten Platz geschafft hatte. Und den die Frauen lieben, auch wenn er mit einem Mann verheiratet ist. Nur seinetwegen, schworen die drei Oldenburgerinnen, seien sie nach Frankfurt gefahren. Die Läden interessierten sie nicht. Wenn Fady in der Nähe ist, locke nicht einmal ein klitzekleines Paar Schuhe.

Und auch in der BILD wird Fady kurz erwähnt:

Lindas Superstar-Kollege Fady Maalouf (29) bereitete sich mit Orangenlimo aufs Singen vor. Seine Shopping-Leidenschaft: Kerzen und Sofakissen. Fady: „In Einrichtungsläden werde ich schwach.“

Advertisements