Bloggerin Lydia Krasnic über ein echtes Starpotenzial:

Ein fertiger Star ist er zwar noch nicht, aber anders als der von RTL und einigen Boulevard-Blättern masslos gehypte Thomas Godoj scheint mir Fady Maalouf der wohl einzige Silberstreif am ansonsten ziemlich trostlosen und wolkenverhangenen Horizont der Talent-Neuheiten in Deutschland zu sein.

Einzig bei Fady Maalouf (für mich der einzige Grund mit DSDS eine im übrigen schaurige deutsche Castingshow anzusehen, die noch nicht einmal als matter Abglanz des Originals “American Idol” durchgeht) hatte frau wirklich das Gefühl, hier steht einer, der für die Bühne geboren ist. Seine Stimme ist wahnsinnig markant, sanft-soulig, berauschend gefühlvoll und zugleich voller Power. Wenn er eine seiner großen Balladen singt, scheint die Zeit stillzustehen. Er versteht es, unter die Haut zu gehen, Intimität mit den ZuhörerInnen zu erzeugen, wie kaum ein anderer Sänger.

Als ich das erste Mal seine Version von “Home” gehört habe, fühlte es sich an, als singe er das Lied nur für mich. Um sich von Fadys Klasse zu überzeugen, empfiehlt sich vor allem auch seine grandiose Version von “Feeling Good” die dem Original von Michael Bublé, den ich sehr verehre, in nichts nachsteht. Beide liefern, wie man sehen und hören kann, eine großartige Performance, aber Fadys Stimmvolumen ist größer. Auf jeden Fall lohnt es sich, seine weitere musikalische Entwicklung aufmerksam zu verfolgen und zu unterstützen!

ARD und ZDF jedenfalls wären gut beraten, Fady Maalouf baldestmöglich in ihren großen Samstagabendshows live auftreten zu lassen, denn er gehört fraglos in die erste Reihe!

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