Letmeentertainyou.de schreibt:

Es gibt auch echte Emotionen bei DSDS…

Dennoch diskutiert einmal mehr ein Großteil der TV-Nation über das DSDS-Geschehen und fiebert begeistert mit. Denn trotz all der Kritik, die es an dem Casting-Format gibt, schafft die Show es immer wieder zu unterhalten und zu emotionalisieren.

Apropos Emotionen: Mit Fady Maalouf hat es neben Godoj der „Schnulzenkaiser“ der Staffel ins Finale geschafft. Diese Betitelung stammt natürlich wieder von der DSDS-Jury und klingt bestimmt nicht unbeabsichtigt weniger cool als „fucking Rockstar“.

Allerdings steckt hinter dem „Schnulzenkaiser“ eine sehr fähige und überaus gefühlvolle Stimme, die selbst aus Bohlens schmalziger DSDS-Hymne „We Have A Dream“ eine erträgliche Ballade gemacht hat. Ohne Frage: Fady Maalouf lieferte neben der zuletzt ausgeschiedenen Linda Teodosiu die wohl konstanteste Leistung in den Mottoshows ab.

Noch besser – anders als sein Konkurrent musste er sich dabei kein einziges Mal verstellen oder anpassen. Fady ist einfach Fady – dem es immer wieder gelingt, dass selbst der hammerharte Dieter Bohlen eine „Haut von Gans“ bekommt.

Bohlen wechselt doch noch das Fanlager…

plötzlich auf Fadys Seite schlug und sogar Kritik an schrägen Tönen Godojs wagte: „Ich war nicht so zufrieden, weil ich finde, dass du manchmal schon besser gesungen hast. Da war eben auch so ein paar Töne da, wo sie nicht hingehören… ich fand’s jetzt nicht finalwürdig!“

„Du bist der Erste, der bewiesen hat, dass er ins Finale gehört!“, lobte er dagegen Fady bereits nach dem ersten von drei gelungenen Auftritten. Während Bär am Ende des Halbfinales am liebsten Linda und Thomas als Finalisten gesehen hätte, favorisierten Anja und Dieter klar Fady und Thomas. Die beiden sollte schließlich Recht behalten: Die Zuschauer wählten Linda Teodosiu aus dem Wettbewerb, Fady und Thomas bekamen die meisten Anrufe beim Televoting.

Dieses Ergebnis müsste doch eigentlich auch RTL zu denken geben: Fady ist ganz ohne Dauer-Lobhudelei durch die Jury und Bevorzugungen bei der DSDS-Berichterstattung so weit gekommen. Selbst die fragwürdigen Schlagzeilen der BILD-Zeitung mit Spekulationen über sein Alter und sein Privatleben vor ein paar Wochen konnten Fady nichts anhaben.

Die Hoffnung stirbt zuletzt…
Bewundernswert war dabei vor allem, wie tapfer und professionell Fady mit den Klatschspalten umgegangen ist: Er hat sie einfach ignoriert und betont, dass er sich voll und ganz aufs Singen konzentrieren wolle. Recht hat Fady: Bei einem Gesangwettbewerb sollte es auch ums Singen gehen!

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